Gut beschichtet in Richtung Elektromobilität
Elektromobilität ist nicht erst seit dem Bundesregierungsbeschluss vom Mai ein Thema, das in aller Munde ist. Mit Elektromobilität sind aber mehr als nur Elektromotoren und Batterien gemeint. Vielmehr geht es oft um ganzheitliche, branchenübergreifende Lösungen. Auch neue Beschichtungslösungen leisten ihren Beitrag zu diesem Thema.
Mit ihrem Kabinettsbeschluss hat die Bundesregierung im Mai die Maßgabe ausgegeben, „Deutschland zu einem globalen Spitzenstandort der Elektromobilität“ sowie zum „Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität“ zu entwickeln. Diese Entwicklung soll mit der Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen unterstützt werden. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) begrüßte das Regierungsprogramm (1) und betonte, dass die darin enthaltenen Maßnahmen wie etwa die Nachteilskompensation bei der Dienstwagenbesteuerung erste Schritte in die richtige Richtung seien (2). Auch an anderer Stelle wird die Bedeutung der Elektromobilität betont, etwa von Dr. Ing. Bernd Bohr, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH: „Bei allen Effizienzsprüngen, die wir aus dem Verbrennungsmotor noch herausholen – die Zukunft gehört dem Elektroantrieb.”(3)
Aber Elektromobilität beinhaltet mehr als Absichtserklärungen. Es geht auch nicht nur darum, Verbrennungsmotoren durch Elektroantriebe zu ersetzen oder eine Batterie statt des Tanks einzubauen. Innovative Elektromobilitätstechnologie kann nur branchenübergreifend und -verknüpfend sowie in konstruktiver Zusammenarbeit erfolgreich auf den Weg gebracht werden. Dabei hören die Konzepte zur Elektromobilität bei Energieerzeugung und -speicherung, neuen Materialien und Komponenten oder Informations- und Kommunikationstechnologie noch längst nicht auf. Potential steckt auch in neuen Beschichtungslösungen. Die Holzapfel Group bietet hier nicht nur erste Ansätze zu neuen Verfahren, sondern bringt sich als kompetenter Entwicklungspartner schon frühzeitig in Projekte ein, um die Wertschöpfungskette optimal zu gestalten und effiziente Beschichtungslösungen auf den Weg zu bringen.
Die Holzapfel Group hat das Thema Elektromobilität schon länger im Auge. So gibt es etwa erste Ansätze im Bereich Zink-Nickel für hybride Fahrzeugkonzepte, da Zink-Nickel eine sehr effiziente und langlebige Oberfläche ist. Außerdem bietet das Unternehmen seit vielen Jahren Beschichtungslösungen für Magnettechnologie (Nickel, Schichtsystem Kupfer-Nickel-Chrom). Die Holzapfel Group ist auch in der Elektroindustrie zu Hause und hat hier gemeinsam mit Kunden hochwertige Beschichtungen entwickelt. So stehen auch optimierte Lösungen in Zinn und Silberoberflächen im Leistungsportfolio. Leichtbaulösungen sind durch Anodisierung ebenfalls realisierbar. Besonderer Vorteil: Die Holzapfel Group verfügt nicht nur über die erforderliche Kompetenz, sondern bringt sich gerne so früh wie möglich in Entwicklungsprojekte ein. Auf diese Weise werden Werkstoffeigenschaften, Grundmaterial und Beschichtung auf der Suche nach effizienten Lösungen voll ausgeschöpft und optimale Beschichtungslösungen entstehen – auch für Konzepte und Komponenten im Bereich Elektromobilität, z. B. für Steckverbindungen oder Stromführungsschienen.
Nicht vergessen sollte man bei den zahlreichen positiven Stimmen zur Elektromobilität aber auch die kritischen Gegenmeinungen. Denn nicht alle Experten sind davon überzeugt, dass schon bald zahlreiche Elektroautos über deutsche Straßen rollen: „Auf dem Weg zur Leistungsfähigkeit eines Benziners haben Elektroautos heute erst rund zwanzig Prozent geschafft. Bis sie über die Reichweite eines heutigen Benzinfahrzeugs verfügen, vergehen mindestens noch 50 bis 70 Jahre”, so Andreas Gutsch, Projektleiter für Elektromobilität am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).(4) Bei aller Notwendigkeit zur Elektromobilität, z. B. in puncto Verringerung des CO2-Ausstoßes und Ressourcenschonung, sind also längst noch nicht alle Hürden genommen.
Quellen:
(1) „Das ‚Regierungsprogramm Elektromobilität’ stellt die richtigen Weichen für die kommenden Jahre. Indem die Bundesregierung den Schwerpunkt eindeutig auf die Förderung von Forschung und Entwicklung legt, stärkt sie den Industrie-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig und sichert Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Die Mittel fließen in notwendige Grundlagenforschung, Entwicklung neuartiger Verfahren, Qualifizierung von Mitarbeitern sowie den Aufbau von Pilotanlagen. Eine solche Forschungsförderung ist seit jeher klassische Aufgabe der öffentlichen Hand.“ - Zitat von Matthias Wissmann, VDA-Präsident und Leiter des Industriekreises Elektromobilität, anlässlich des Kabinettsbeschlusses der Bundesregierung vom 18.05.2011 (VDA-Telegramm vom 20.05.2011)
(2) VDA-Telegramm vom 20.05.2011
(3) www.handelsblatt.com
(4) www.handelsblatt.com





