Polieren, mechanisch
Technische Kurzbeschreibung:
Mechanisches Polieren von Bauteilen aus Messing, Stahl und Aluminium
Das mechanische Polieren ist ein glĂ€ttendes Verfahren. Der Effekt wird in der Regel ĂŒber zwei Mechanismen erreicht. Zum einen ergibt sich ein Werkstoffabtrag durch das Poliermittel, zum anderen kommt es zu einer Einebnung der hervorstechenden Spitzen und Grate der OberflĂ€chenstruktur durch eine plastische/ teilplastische Verformung. Die Bearbeitung erfolgt maschinell mit speziellen Poliermitteln, poliert werden Bauteile aus Messing, Aluminium und Stahl.
Vorteile:
- Die polierte OberflĂ€che ist aufgrund der Glattheit glĂ€nzend und fĂŒr dekorative Anwendungen vorbereitet.
- OberflÀchenfehler wie Kratzer oder Fehlstellen, aber auch Korrosionsstellen können bereinigt werden.
- Der Polierprozess kann zur Verbesserung der Gleiteigenschaften beitragen.
- Das Polieren ist ein entscheidender Vorbehandlungsschritt fĂŒr nachfolgende Beschichtungsprozesse wie verkupfern, verchromen oder eloxieren (fĂŒr Eloxal Vorbehandlung nach DIN 17611 â E3, E5 -)
Zu beachten:
- Besonderes Augenmerk gilt hier eventuellen vorhandenen Grundmaterialfehlern:HĂ€ufig werden sie beim Poliervorgang âzugeschmiertâ und können beim anschlieĂenden Beschichtungsprozess freigelegt werden. Polierfehler können zu OberflĂ€chenfehlern fĂŒhren, welche beim Galvanisieren hervortreten.
Einsatzgebiet:
- Automobilindustrie (z.B. Interieurbereich)
- Consumer (z.B. hochwertige KĂŒchenaccessoires, Armaturen)
- Lampenindustrie (HochglanzoberflÀchen, wie z.B. bei Reflektoren)
- Möbelindustrie
- optische Industrie



